Deutsches Provinzialat der Thuiner Franziskanerinnen

 

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Pfingsten auf dem Zionsberg

Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daher fährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab. In Jerusalem aber wohnten Juden, fromme Männer aus allen Völkern unter dem Himmel. Als sich das Getöse erhob, strömte die Menge zusammen und war ganz bestürzt; denn jeder hörte sie in seiner Sprache reden. Sie gerieten außer sich vor Staunen und sagten: Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? Wieso kann sie jeder von uns in seiner Muttersprache hören: Parther, Meder und Elamiter, Bewohner von Mesopotamien, Judäa und Kappadozien, von Pontus und der Provinz Asien, von Phrygien und Pamphylien, von Ägypten und dem Gebiet Libyens nach Zyrene hin, auch die Römer, die sich hier aufhalten, Juden und Proselyten, Kreter und Araber, wir hören sie in unseren Sprachen Gottes große Taten verkünden. Alle gerieten außer sich und waren ratlos. Die einen sagten zueinander: Was hat das zu bedeuten? Andere aber spotteten: Sie sind vom süßen Wein betrunken.

Da trat Petrus auf, zusammen mit den Elf; er erhob seine Stimme und begann zu reden: Ihr Juden und alle Bewohner von Jerusalem! Dies sollt ihr wissen, achtet auf meine Worte! Diese Männer sind nicht betrunken, wie ihr meint; es ist ja erst die dritte Stunde am Morgen; sondern jetzt geschieht, was durch den Propheten Joël gesagt worden ist: In den letzten Tagen wird es geschehen, so spricht Gott: Ich werde von meinem Geist ausgießen über alles Fleisch. Eure Söhne und eure Töchter werden Propheten sein, eure jungen Männer werden Visionen haben, und eure Alten werden Träume haben. Auch über meine Knechte und Mägde werde ich von meinem Geist ausgießen in jenen Tagen und sie werden Propheten sein. Ich werde Wunder erscheinen lassen droben am Himmel und Zeichen unten auf der Erde: Blut und Feuer und qualmenden Rauch. Die Sonne wird sich in Finsternis verwandeln und der Mond in Blut, ehe der Tag des Herrn kommt, der große und herrliche Tag. 21 Und es wird geschehen: Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet. (Apg 2,1 -21)

 
(Foto: privat + A. E.)
Der Abendmahlssaal auf dem Zionsberg
Hinter der linken Tür befindet sich das Obergemach.
  (Foto: privat + A. E.)
Pfingstdarstellung aus der deutschen Benediktiner Abtei,
Dormitio auf dem Zionsberg
  0202 AHF PF 3 
(Foto: privat P. A. H. F.)
Das Obergemach - der Pfingstsaal
Dieser Raum wird selten geöffnet.
   (Foto: privat P. A. H. F.)
Das Obergemach - der Pfingstsaal
Dieser Raum wird selten geöffnet.

Pfingstsequenz als Pfingstnovene: 9 Tage vor Pfingsten

Komm herab, o Heil‘ger Geist, der die finstre Nacht zerreißt, strahle Licht in diese Welt.

Komm, der alle Armen liebt, komm, der gute Gaben gibt, komm, der jedes Herz erhellt.

Höchster Tröster in der Zeit, Gast, der Herz und Sinn erfreut, köstlich Labsal in der Not.
In der Unrast schenkst du Ruh, hauchst in Hitze Kühlung zu, spendest Trost in Leid und Tod.

Komm, o du glückselig Licht, fülle Herz und Angesicht,dring bis auf der Seele Grund.
Ohne dein lebendig Wehn kann im Menschen nichts bestehn, kann nichts heil sein noch gesund.

Was befleckt ist, wasche rein, Dürrem gieße Leben ein, heile du, wo Krankheit quält.
Wärme du, was kalt und hart, löse, was in sich erstarrt, lenke, was den Weg verfehlt.

Gib dem Volk, das dir vertraut, das auf deine Hilfe baut, deine Gaben zum Geleit.
Lass es in der Zeit bestehn, deines Heils Vollendung sehn und der Freuden Ewigkeit. Amen.

 

Pfingstsequenz als Pfingstnovene 9 Tage vor Pfingsten

1. Komm herab, o Heiliger Geist, der die finstre  Nacht zerreißt,

strahle Licht in diese Welt.

2. Komm, der alle Armen liebt, komm, der gute Gaben gibt,  komm, der jedes Herz erhellt.    

3. Höchster Tröster in der Zeit, Gast, der Herz und Sinn erfreut,

köstlich Labsal in der Not,

4. in der Unrast schenkst du Ruh, hauchst in Hitze Kühlung zu

spendest Trost in Leid und Tod.

5. Komm, o du glückselig Licht, fülle Herz und Angesicht

dring bis auf der Seele Grund.

6. Ohne dein lebendig Wehn, kann im Menschen nichts bestehn,

kann nichts heil sein noch gesund.

7. Was befleckt ist, wasche rein, Dürrem gieße Leben ein,

heile du, wo Krankheit quält.

8. Wärme du was kalt und hart, löse was in sich erstarrt, lenke was den Weg verfehlt. 

9. Gib dem Volk, das dir vertraut, das auf deine Hilfe baut,

deine Gaben zum Geleit.

10. Lass es in der Zeit bestehn, deines Heils Vollendung sehn

und der Freuden Ewigkeit. Amen.